Nolay und seine mittelalterliche Markthalle (Nolay et ses halles médiévales)
Ein kleines mittelalterliches Marktstädtchen mit einer Halle aus dem 14. Jahrhundert, gedeckt mit schweren burgundischen Steinplatten.
- Kulturerbe
- 26 Min. ab Beaune
- Zeitbedarf: 1 bis 2 Stunden
- Nolay
100 €einfache Fahrt ab Beaune mit Privatfahrer
Auf einen Blick
- Offizielle Website
- nolay.com
Anfahrt
Privatfahrer ab Beaune: 26 Min. Fahrt (23 km), 100 € für die einfache Fahrt, pro Auto.
Oder als Teil einer Weintour: halbtägige Weintour, 290 €.
Mit dem Zug oder Flugzeug? Transfers von Bahnhöfen und Flughäfen →
Über den Ort
Nolay ist ein kleines Marktstädtchen etwa 18 Kilometer von Beaune entfernt, dort, wo die Weinberge in Bauernland übergehen. Der alte Ortskern bewahrt Fachwerkhäuser, eine Kirche mit einem Jacquemart auf dem Glockenturm und eine der ältesten noch erhaltenen Markthallen Frankreichs. Montagvormittags bringt der Wochenmarkt Leben in den Ort.
Was Sie sehen
Beginnen Sie an der Markthalle und blicken Sie hinauf in ihr dichtes Gebälk und auf das schwere Steindach. Gleich daneben steht die Kirche Saint-Martin mit dem Jacquemart auf dem Glockenturm. Schlendern Sie dann durch die Gassen, vorbei an Fachwerkhäusern, bis zur Statue von Carnot. Montags füllt der Markt den Platz beim Rathaus. Das Tourismusbüro bietet außerdem Stadtführungen an.
Geschichte
Nolay entstand an einer gallorömischen Stätte und kam als Kreuzungspunkt zwischen Weinland und Ackerland zu Wohlstand. Sein Wahrzeichen ist die große hölzerne Markthalle. Ein Balken im Gebälk trägt die Jahreszahl 1388, die als Baujahr gilt. Das Dach ist mit Laves gedeckt, dünnen Platten aus burgundischem Kalkstein, die 600 bis 800 Kilo pro Quadratmeter wiegen und auf Balken aus Eiche und Kastanie ruhen.
Die Halle wurde am 13. Juli 1907 unter Denkmalschutz gestellt, und 1936 erwarb sie der französische Staat. 1951 wurde ihr Dach vollständig erneuert. Grabungen im Jahr 1995 zeigten, dass sie einst den Gemeindebackofen beherbergte, der 1763 wegen der Brandgefahr für das Holzgerüst entfernt wurde. Rund um die Halle stehen Häuser aus dem 15. bis 17. Jahrhundert.
Auch berühmte Namen sind mit Nolay verbunden. Lazare Carnot, der Mathematiker, der während der Französischen Revolution als Organisator des Sieges bekannt wurde, kam hier am 13. Mai 1753 zur Welt, und eine Gedenktafel markiert sein Geburtshaus. Ihm zu Ehren steht eine Bronzestatue von Roulleau. Félix Kir, der Priester und spätere Bürgermeister von Dijon, dessen Name im Aperitif Kir weiterlebt, war hier von 1924 bis 1928 Pfarrer.
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Tipps für Ihren Besuch
Am lebhaftesten ist es montagvormittags, wenn Wochenmarkt ist. Nolay eignet sich auch gut als Ausgangspunkt für den Cirque du Bout du Monde, wenige Kilometer nördlich, und hier endet die Verlängerung der Voie des Vignes von Santenay. Im Tourismusbüro können Sie Fahrräder leihen. Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der offiziellen Website.
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Häufige Fragen
Die Fahrt ab Beaune dauert etwa 26 Min. (23 km). Mit Privatfahrer kostet die Fahrt ab 100 € für das ganze Auto mit bis zu 4 Gästen.
Wussten Sie schon? Kanonikus Félix Kir, dessen Name im Aperitif Kir weiterlebt, war von 1924 bis 1928 Pfarrer von Nolay, lange bevor er Bürgermeister von Dijon wurde.
Quellen
Nolay und seine mittelalterliche Markthalle mit Privatfahrer
100 € einfache Fahrt ab Beaune · bis zu 4 Personen










