Geschichte
Die Familie Rozerot begann im 16. Jahrhundert mit dem Bau des heutigen Schlosses. Der älteste Teil trägt noch ihr Wappen und eine lateinische Inschrift mit der Jahreszahl 1557. Ende des 17. Jahrhunderts ging das Schloss an die Familie Brunet de Monthelie, die es wohl erweiterte. Sie fügte ein zweites Haus gegenüber dem ersten hinzu und einen rechtwinkligen Flügel, der beide miteinander verband.
Seit Generationen wird das Gut von Winzern bewirtschaftet. In den 1930er-Jahren bestellte Paul Dumay rund zehn Hektar Reben im Tal der Maranges, und seine Tochter und sein Schwiegersohn vergrößerten die Domaine zwischen 1970 und 1995. Heute erzeugt das Château de Melin ökologische Weine von etwa 33 Hektar, seit 2009 biozertifiziert, an der Côte de Beaune und der Côte de Nuits und nimmt Gäste zur Übernachtung auf.
Architektur
Das ältere Haus an der Nordseite des Hofes besitzt Pfostenfenster und überdachte Holzgalerien entlang seiner Westfassade. In seiner Mitte steht ein sechseckiges Steintürmchen mit einem rundbogigen, von Pilastern gerahmten Fenster. Das zweite, L-förmige Haus hat drei Türmchen, von denen eines eine Treppe birgt. Kleine Türme markieren den Eingang und eine Ecke des Parks.