Geschichte
Die ersten Gebäude, zwei Pavillons mit einem Jagdhaus und einer Kapelle, ließ Philibert Verchère zwischen 1711 und 1720 errichten. Sein Enkel Philibert II., Rat am Parlement von Burgund, beauftragte Thomas Dumorey, königlicher Ingenieur und zugleich Architekt, mit dem heutigen Château. Zwischen 1761 und 1765 erbaut, gilt es als erstes klassizistisches Château Burgunds. Die Kapelle selbst reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.
Den 1760 angelegten formalen Garten verwandelte Louis-Antoine Verchère im frühen 19. Jahrhundert in einen Landschaftspark, nach Plänen, die noch im Château aufbewahrt werden. 1781 ließ Antoine-Louis Verchère in der Kapelle ein Mausoleum aus schwarzem Marmor für seine Frau errichten. Als Guillaume Verchère 1870 kinderlos starb, vermachte er Arcelot seinem Neffen Ernest de Carrelet de Loisy, dessen Familie es bis heute besitzt.
Architektur
Dumorey setzte das neue Haus zwischen die beiden Pavillons von 1711, die eigentlich abgerissen werden sollten, dann aber erhalten und angeglichen wurden. Das Château besitzt eine schöne Steintreppe mit eleganten schmiedeeisernen Geländern und einen großen Salon von 1764 bis 1765 mit farbigem Stuckmarmor des deutschen Stuckateurs Reuscher. Die im 13. Jahrhundert gegründete Kapelle wurde im 18. Jahrhundert neu ausgestattet.