Geschichte
Erbaut wurde das Château 1990 von der Familie Boisseaux aus Beaune, den Eigentümern des Weinhauses Patriarche und des Château de Meursault. Sie hatten zahlreiche Weinberge in Marsannay und anderswo in der Côte de Nuits erworben und brauchten einen Ort, um die Weine zu erzeugen und auszubauen. Der Neubau umfasste einen modernen Gärraum, Gewölbekeller und einen großen Empfangssaal.
2012 verkaufte die Familie Boisseaux das Gut an Olivier Halley, dem auch das Château de Meursault in der Côte de Beaune gehört, und es folgte ein Investitionsprogramm für Weinberge und Keller. 2021 schloss das Gut die Umstellung auf biologischen Anbau ab. Es bewirtschaftet außerdem die Weinberge der Hospices de Dijon, sowohl in der Côte de Nuits als auch in der Côte de Beaune.
Architektur
Das Château wurde so entworfen, dass es wie ein altes burgundisches Gut wirkt, ist aber eigens als Kellerei errichtet worden. Hinter der Fassade liegen ein moderner Gärraum und Gewölbekeller mit Platz für etwa 500 Fässer. Von hier aus werden rund 40 Hektar Reben bewirtschaftet, darunter Parzellen in Chambertin, Ruchottes-Chambertin, Clos de Vougeot und Echezeaux, und mehr als 40 Climats werden getrennt ausgebaut.