Givry
Ein kleines Weinstädtchen mit Baudenkmälern des 18. Jahrhunderts, dessen Rotwein der Legende nach mit Henri IV. verbunden ist.
- Weindorf
- 40 Min. ab Beaune
- Rot- und Weißweine
- 38 Premiers Crus
360 €für eine halbtägige Weintour mit einer zusätzlichen Stunde ab Beaune, bis zu 4 Personen

Auf einen Blick
- Appellationen
- Givry
- Rebsorten
- Pinot Noir, Chardonnay
Anfahrt
Privatfahrer ab Beaune: 40 Min. Fahrt (37 km), 130 € für die einfache Fahrt, pro Auto.
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Über Givry
Givry ist ein Städtchen etwa 40 Minuten südlich von Beaune, gleich westlich von Chalon-sur-Saône. Es ist vor allem Rotweinland und zählt 38 Premiers Crus. Das Zentrum ist für die Größe des Ortes ungewöhnlich prächtig, mit einem in ein Stadttor gebauten Rathaus, einer runden Markthalle und einer Kirche von Émiland Gauthey.
Die Weine
Givry erzeugt Rot- und Weißweine in drei Gemeinden: Givry, Dracy-le-Fort und Jambles. Roter Pinot Noir bedeckt etwa vier Fünftel der Rebfläche, für die Weißweine steht der Chardonnay. Die braunen Böden gehen auf Kalksteine und Ton-Kalke des Oxfordium zurück, und die meisten Reben sind auf 240 bis 280 Metern nach Ostsüdost oder Süden ausgerichtet. Die Rotweine zeigen ein leuchtendes Karmesinrot und duften nach Veilchen, Erdbeeren und Brombeeren, manchmal auch nach Lakritz oder Gewürzen. Die Weißweine sind frisch und seltener.
Geschichte
Im Mittelalter wuchs der Weinbau unter dem Einfluss geistlicher Häuser aus Chalon und Cluny sowie der Zisterzienserabtei La Ferté, und der Keller der Mönche gibt dem Premier Cru Clos du Cellier aux Moines bis heute seinen Namen. Die romanische Kirche Saint-Martin in Cortiambles stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Nach örtlicher Überlieferung, festgehalten vom Historiker Claude Courtépée, machte König Henri IV. den Givry zu seinem Lieblingswein.
Sein schönes Zentrum verdankt Givry dem 18. Jahrhundert. Das Rathaus entstand von 1759 bis 1771 in einem ehemaligen Stadttor, ein Werk der Ingenieure Émiland Gauthey und Thomas Dumorey aus Chalon. Anschließend leitete Gauthey von 1772 bis 1791 den Bau der Kirche Saints-Pierre-et-Paul, und 1776 wurde der Delfinbrunnen vollendet. Die runde überdachte Markthalle, ursprünglich eine Getreidehalle, folgte von 1825 bis 1830. Die Appellation besteht seit 1946.
Bekannte Premiers CrusClos Salomon · Clos du Cellier aux Moines · Clos Jus · Servoisine · Clos Charlé · La Grande Berge
Sehenswert
Rathaustor
Das 1771 nach Plänen von Émiland Gauthey und Thomas Dumorey vollendete Rathaus ist in ein altes Stadttor gebaut. Seit 1931 steht es unter Denkmalschutz und gilt oft als eines der schönsten Rathäuser Frankreichs.
Halle ronde
Eine kreisrunde Getreidehalle, von 1825 bis 1830 vom Architekten Lazare Narjoux aus Chalon erbaut und von einer Wetterfahne mit einem Hahn auf einer Weizengarbe gekrönt. Heute finden hier Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
Kirche Saints-Pierre-et-Paul
Die Kirche wurde von 1772 bis 1791 unter Gauthey aus Stein von Givry erbaut, der außen zartrosa und innen weiß ist. Sie ist nach Süden zur Straße hin ausgerichtet, und ihre Turmspitze ragt 47 Meter hoch auf.
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Ratgeber zu Givry
Häufige Fragen
Die Fahrt ab Beaune dauert etwa 40 Min. (37 km). Mit Privatfahrer kostet die Fahrt ab 130 € für das ganze Auto mit bis zu 4 Gästen.
Wussten Sie schon? Givry besitzt noch heute sein Pfarrregister für die Jahre 1334 bis 1357. Seine Seiten halten fest, wie der Schwarze Tod im Sommer und Frühherbst 1348 durch den Ort zog.
Quellen
Givry mit Privatfahrer
Halbtägige Weintour mit einer zusätzlichen Stunde ab Beaune: 360 € für das Auto, bis zu 4 Personen










